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Seit August 2010 leitet Henri Gétaz das Integrationsbüro EDA/EVD, das seit Januar 2013 neu als Direktion für europäische Angelegenheiten (DEA) zum EDA gehört. Henri Gétaz war zuletzt Leiter der Wirtschafts- und Finanzabteilung der Schweizerischen Botschaft in Washington D.C.
Für den ausgebildeten Ökonomen, der sein Volkswirtschaftsstudium in St.Gallen und Lausanne absolviert und 1994 mit einer Dissertation über "Intra-industriellen Handel aus Schweizer Perspektive" promoviert hat, stellt das Amt auch eine Rückkehr dar. Bereits von 2001 bis 2006 arbeitete Henri Gétaz im Integrationsbüro EDA/EVD und war in dieser Zeit Stellvertreter des damaligen IB-Chefs Michael Ambühl.
Henri Gétaz trat 1990 in den Dienst des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements. Im damaligen Bundesamt für Aussenwirtschaft (BAWI), das später mit dem Bundesamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit (BIGA) zusammen das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) bildete, vertrat er die Schweiz unter anderem in einzelnen Organen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sowie in Freihandelsverhandlungen im Rahmen der europäischen Freihandelsassoziation EFTA. 1994 wurde er zum Sekretär der BAWI-Direktion und zum persönlichen Mitarbeiter von Staatssekretär Franz Blankart ernannt. In den Jahren 1996 bis 2001 war er im SECO verantwortlich für internationale Dienstleistungsverhandlungen, unter anderem im Rahmen der GATS/WTO.
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